Neues von der CFE

Es gibt wieder etwas Neues von der CFE (Comision Federal de Electricidad),
der staatlichen Stromversorgung in Mexico.
Sie hat den Strompreis drastisch angehoben… aber nicht für Alle!

Dazu muss man folgendes erklären: Normal bekommt man einen günstigeren
Tarif, wenn man mehr Strom verbraucht. ABER NICHT IN MEXICO!

Hier kommt jeder, der mehr als normal verbraucht, in einen höheren Tarif.
Dadurch verdoppeln sich die Kosten.

Der Strompreis wurde um 6,8% erhöht. Aber nicht für alle. Nur für die, die
schon den hohen Tarif zahlen. Ob das fair ist, sei dahin gestellt.

Wissen sollte man noch, was ein normaler Stromverbrauch in Mexico ist.
Es sind laut CFE maximal 400 kW/h pro Monat. Aber was sind 400 kW/h?

Hier in Yucatan ist es sehr warm. Deshalb haben viele auch eine Aircondition.
Aus Kostengründen lassen die Menschen die AC nur in der Nacht laufen.
Das sind circa 8 Stunden. Eine normale AC hat einen Verbrauch von circa
1,5 kW. Bei 8 Stunden in der Nacht ist das ein Verbrauch von 12 kW.
Auf den Monat, mit 30 Tagen gerechnet, ergibt das einen Verbrauch von
360 kW/h. Es bleiben noch 40 kW/h übrig.
Davon muss man den Kühlschrank, Licht, TV, Radio, Computer und noch
andere Dinge betreiben. Von einer Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine
oder gar einem Pool ganz zu schweigen.

Wie soll das also funktionieren?
Antwort: Es kann nicht funktionieren.
Das weiß natürlich auch die CFE und so macht sie einen super Verdienst.
Wenn dieses Geld in die Modernisierung der Stromverteilung gesteckt
würde, ok. Aber es werden weiterhin Kabelverbindungen zusammen gedreht
und mit Isolierband gesichert.
Auf das beim nächsten winzigen Regen der Strom mal wieder ausfällt.

Ich sage dann mal herzlichen Glückwunsch an die CFE für die immer
neuen und guten Ideen.

Hasta luego
Gil

Ruddy ground dove

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Das Rosttäubchen ist eine Art der Taubenvögel. Sie gehört zu der Unterfamilie
der Amerikanischen Kleintauben.
Das Täubchen erreicht eine Körperlange von 17 cm. Es sind Standvögel, die
ihre Nahrung auf dem Boden suchen, wie Samen, Schnecken und Kleininsekten.

Das Verbreitungsgebiet der Ruddy ground doves reicht vom Süden Mexicos über
Mittelamerika bis nach Südamerika. Aber auch im Süden von Kalifornien bis
nach Texas kommt diese Art gelegentlich vor.
In Argentinien, Uruguay und Paraguay sind diese Täubchen auch sehr
verbreitet.

Normalerweise brüten sie 2 weiße Eier aus. Die Zeit beträgt bis zu 13 Tagen.
Die Jungvögel verlassen das Nest nach ca. 10 Tagen.
Oftmals schreiten die Elternvögel bereits ein paar Tage später zu einer erneuten Brut.

Bei uns scheint dieses auch der Fall zu sein.
Sie haben nur ein Junges gehabt und sind nach zwei Tagen mit einem neuen
Nestbau, zwei Meter von dem alten Nest, angefangen.
Mittlerweile wird schon gebrütet.
Mal schauen, ob es dieses Mal zwei Täubchen werden.

 

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Hasta luego
Gil

Regenzeit

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Zur Zeit haben wir im Bundesstaat Yucatan Regenzeit. Das bedeutet aber nicht, dass es jeden Tag regnet.
Aber wenn ein Gewitter mit kräftigem Regen vorbei kommt, schüttet es aus Kübeln.
Der Himmel ist blau, wie auf dem obigen Bild zu sehen und eine viertel Stunde
später regnet es Bindfäden und donnert und blitzt.
Wir haben dann nur einen Gedanken: Hoffentlich fällt der Strom nicht aus…

 

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Nach dem kurzen Unwetter klärt sich der Himmel auf und die Sonne scheint wieder.
Aber wenn Sonnenuntergang ist, haben wir so tolle unglaubliche Lichtverhältnisse, die ich sonst bisher noch nirgendwo gesehen habe.

 

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Ich wünsche Allen eine fantastische Woche.

Hasta luego
Gil

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