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Der Hausbau geschah, während wir in Deutschland waren, denn da mussten wir ja unsere Zelte abbrechen.

Während der Bauzeit wurden wir immer mit Fotos vom Fortschritt des Hauses über das Internet versorgt. Es sah alles ganz gut aus.

Für den Bau des Hauses waren 3 Monate angesetzt. Danach hatten wir auch die Abreise aus Deutschland geplant. Es lief auch alles gut.

Als wir dann endlich in Merida ankamen, war das Haus natürlich noch nicht fertig.
Der Bauunternehmer meinte er benötigte noch 2 – 3 Wochen. Das war auch nicht weiter tragisch, da wir das Haus ja noch einrichten mussten. Sprich Möbel usw. kaufen. 
Wir hatten uns für die erste Zeit ein Condo gemietet, wo wir zum Glück verlängern konnten.
Unsere alten Möbel und Hausrat hatten wir in Deutschland verkauft. Das war einfacher und wesentlich preiswerter, als einen Container nach Mexico zu schicken.

Bei der Erstbesichtigung des Hauses stellten wir auch gleich einige Mängel fest. Sie wurden aber sofort beseitigt. Ein größeres Problem war allerdings, dass wir keinen Stromanschluss hatten, was natürlich auch hier zu einem Hausbau dazugehört. Jetzt gab es den ersten Ärger.
Der Bauunternehmer schaffte es nicht oder er wollte es nicht schaffen, dass Strom zu unserem Haus gelegt wurde. Variante II ist wohl richtig!
Da wir natürlich Strom brauchten, haben wir uns bei der CFE (staatliche Stromversorgung in Mexico) erkundigt und siehe da, wir hatten zwei Tage später unsere Stromleitung für nur mal eben schlappe 5,000  Pesos und natürlich ohne Rechnung.
In Mexico kostet manches schon mal ein extra Trinkgeld.

Egal, wir konnten endlich einziehen und uns einrichten.

Hasta luego
Gil
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