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Über Mexico sagt man, dass es zwar nur eine kurze Geschichte, dafür aber eine lange Vergangenheit vorzuweisen hat.


Hochkulturen wie die Mayas, die Tolteken und die Olmeken entstanden und verschwanden dann wieder. Um 1200 n.Chr. wurde von den Azteken die Hauptstadt Tenochtitlan gegründet. Sie befand sich auf den Inseln des Texococo Sees. Im Jahr 1519 landete im heutigen Veracruz Hernan Cortes. Er wurde vom Kaiser Moctezuma in der heutigen Stadt Mexico City als Priestergott empfangen und mit allen Ehren begrüßt.
Jedoch beginnt Cortez die Eroberung des Landes anzutreten. Die Folge war, dass die gesamte Aztekenkultur zerstört wurde und der König von seinen eigenen Leuten im Jahr 1520 getötet wurde. Der Eroberer ließ das spanische Vizekönigreich Nueva Espana  erbauen. Es wurde das Zentrum der spanischen Herrschaft und bestand fast 300 Jahre.
Der nationale Kampf der Unabhängigkeit begann 1810, der Dorfpfarrer rief als erstes ?grito“ , es war der Unabhängigkeitsruf. 
Bis heute wird dieser Ruf jährlich am Unabhängigkeitstag vom Staatspräsidenten wiederholt, es galt als Zeichen der Legitimität mit der Aussage: Lange lebe König Ferdinand VI.
Es war ein erbitterter Kampf gegen Spanien und die katholische Kirche, die den Weg in ein modernes Mexico offenbarte. 1821 dankte der spanische Vizekönig ab. Kurzzeitig entstand ein unabhängiges Kaiserreich.
Das darauffolgende halbe Jahrhundert wurde leider durch viele politische Unruhen und ständige Regierungswechsel geprägt. Zu dieser Zeit war auch der Grenzkrieg 1845-1848 mit den USA.
Nach der Niederlage dieses Krieges musste Mexico die Gebiete nördlich von Rio Grande, insbesondere Texas und Kalifornien an die USA abgeben.
Die Zinszahlungen wurden eingestellt, doch führte das zu einer bewaffneten Intervention von Spanien, Frankreich und Großbritannien. Französische Streitkräfte drangen 1862 in Mexico ein.
Auf Veranlassung von Napoleon wurde die Monarchie ausgerufen und als Kaiser wurde der Erzherzog Maximillian von Habsburg eingesetzt. Er wurde aber schon 1867 gestürzt und standrechtlich erschossen.
1910 kam es zu Unruhen und zur Revolution. Zu dieser Zeit führte der Großgrundbesitzer Franciso Madero das Land. 1913 wurde er aber schon ermordet.
Es folgten Jahre von blutigen Machtkämpfen. In dieser Zeit starben sehr viele Mexicaner.
1917 trat eine neue Verfassung unter dem Präsidenten Carranza in Kraft. Sie übernahm die Reformgesetzt von 1859, leider wurden auch gleichzeitig die Bodenschätze verstaatlicht.
1929 wurde dann die Nationalrevolutionäre Partei gegründet. Sie vereinte die wichtigsten politischen Leute von Mexico. Aus dieser Partei, die mehrmals Namenwechsel hatte, stammten bis 2000 alle Präsidenten von Mexico.
Im Jahr 2000 fand ein historischer Machtwechsel statt. Bei dieser Wahl wurde die PRI abgewählt und die PAN stellte den neuen Präsidenten.
Seit Dezember 2012 ist Enrique Pena Nieto (PRI) Präsident von Mexico.

In diesem Sinne “ No cerveza, no revolution“ (Kein Bier, keine Revolution)


Hasta luego
Gil