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Mexico ist ein Vielvölkerstaat mit über 100 Millionen Einwohnern.
Die Mehrheit besteht aus Mestizen, Nachkommen aus Verbindungen von Weißen (Europäern)  und der indigenen Völker (Ureinwohner) Mexicos.

Die mexicanische Bevölkerung besteht zu etwa 60 Prozent aus Mestizen und 30 Prozent aus indigenem Volk.
Durch diesen ethnischen Reichtum gibt es unterschiedliche kulturelle und religiöse Traditionen, Essgewohnheiten sowie Festen.

 


Die Mexicaner sind sehr stolz auf ihre indigenen Vorfahren.
Zu Ehren ihrer vorkolonialen Helden werden viele Feste veranstaltet
 und Städte, Straßen, Plätze nach ihren Namen benannt.
Jedoch werden bis heute noch indigene Minderheiten von der Bevölkerung diskriminiert
und müssen am Rande der Gesellschaft in sehr großer Armut leben.
Die Indigene leben zum großen Teil in den Bundesstaaten, Chiapas, Oaxaca, Veracruz, Yucatan und Puebla.
Es gibt seit Jahrzehnten Interessenvertretungen, um die Unterdrückung zu stoppen. Aber in meinen Augen hat es noch nicht all zu viel gebracht. Es bedarf noch sehr viel Arbeit.

In der mexicanischen Gesellschaft gibt es starke soziale Gefälle, vor allem bei der Gesundheit, Bildung und Einkommen.
Die Hälfte der indigenen Bevölkerung kann weder lesen noch schreiben, während der landesweite Satz bei 10 Prozent liegt.
Es gibt in Mexico eine allgemeine Schulpflicht, doch nur 70 Prozent der Kinder besuchen die ersten sechs Grundschuljahre.
 
Auch die Bedingungen an den staatlichen Universitäten sind unzureichend und verringern somit die Chancen auf eine höhere Bildung.


Die Kinder der reichen Eltern gehen von Anfang an auf Privatschulen, wo auch Englisch gelehrt wird und zum Studieren geht es ebenfalls auf private Universitäten oder gleich in die USA.

Mexico ist das größte spanischsprachige Land der Welt.
Seit dem 16. Jahrhundert gilt Spanisch als die wichtigste Alltagssprache sowie Geschäftssprache.
Es gibt aber noch 62 Sprachen und Dialekte, die innerhalb der Indigenen Gruppen gesprochen werden. Die wichtigsten sind Maya, Nahuatl und Mixteco.
Es ist oftmals sehr schwierig, hier in Yucatan einen „Maya“ zu verstehen. Selbst die Einheimischen haben da ihre Probleme mit.

Etwa 89 Prozent der Mexicaner sind katholisch. Nach Brasilien gehört Mexico zur zweitgrößten katholischen Nation.
Die protestantische Minderheit ist aber wachsend.
Die indigenen Religionen bestimmen aber auch heute noch immer den Alltag in den Pueblos.


Hasta luego
Gil




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