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Vergleicht man Deutschland mit Mexico hat in Deutschland jeder fünfte einen Migrations Hintergrund, in Mexico beträgt der Anteil gerade mal 0,5-1 Prozent.

Trotzdem hat Mexico eine lange Einwanderungstradition, die spanischen Eroberer, Franzosen, später Engländer und Deutsche wegen der Minengeschäfte.
In den 20er und 30er Jahren kamen dann noch viele Russen, Juden und Chinesen.

Wenn man über dieses Land spricht, heißt es tolle Ruinen, schöne Strände und Wüste.
Ja und dann noch Tacos, Tequila, Mariachis und Chili.
Ach, und da ist ja noch etwas: Der Drogenkrieg.
In den deutschen Medien wird immer nur über das Schlechte in Mexico berichtet.
Doch dieses Land ist so riesig und es ist nur in speziellen Gegenden gefährlich, wo sich die Kartelle bekämpfen.
Ich kann nur sagen, wenn man liest, was in Deutschland in Berlin, Frankfurt usw. passiert, können wir uns glücklich schätzen, hier in dem schönen und wirklich sicheren Merida zu leben. 

In Mexico zu leben wird immer beliebter, in erster Linie kommen die US-Amerikaner.
Über Deutsche Auswanderer und andere Nationen fehlen leider aktuelle Zahlen für Mexico. In Merida waren es vor 6 Jahren lt. Konsulat ca. 200 Deutsche, die hier ständig leben.

Bei den US-Amerikanern sind es mittlerweile weit über einen Millionen, die in Mexico leben – und davon sehr viele illegal.
Nicht nur die USA haben das Problem mit mexicanischen illegalen Einwanderern, sondern auch Mexico mit illegalen US-Bürgern.
Es wird erwartet, dass in den nächsten Jahren mehr und mehr US-Bürger nach Mexico auswandern, als Mexicaner in die USA.
Die meisten Amerikaner sind Rentner und möchten in einem guten Klima und bei deutlich günstigeren Preisen ihren Lebensabend verbringen.
Ein weiterer aber sehr wichtiger Aspekt ist noch die hervorragende ärztliche Versorgung zu wirklich günstigen Preisen.

Ich glaube, da Mexico ein wirklich lebenswertes Land ist, dass in absehbarer Zukunft auch Deutsche und andere Europäer über einen Lebensmittelpunkt in Mexico nachdenken werden.

Hasta luego
Gil