Die Wunderfrucht Papaya

Für mich ist die Papaya mit einer der leckersten Früchte, die es gibt: Das rote Fruchtfleisch voll mit Carotin und die „schwarzen Pfefferkörner“, die getrocknet auch als Pfeffer verwendet werden können. Die Körner sind voll mit Papain, ein Enzym, was bei der Eiweißverwertung und -aufspaltung hilft.

Ich habe gelesen, dass man die Papaya am besten morgens mit etwas Limesaft essen sollte.
Mag was dran sein, aber ich kann sie zu jeder Tageszeit essen, weil sie einfach so toll schmeckt.

Medizinisches Wissen der Maya:

Der Verzehr des Fruchtfleisches regt die Verdauung und Gallenblase an, ebenso hilft es bei Sodbrennen.

Die getrockneten Blätter helfen bei Pilzinfektionen (als Tee) und bei Husten (Rauchen der Blätter).

Der getrocknete Samen hilft bei Durchfall, Darmparasiten (auch für Hunde geeignet), vorbeugend gegen Krebs, Pilzinfektionen und das Immunsystem wird gestärkt.

Die Maya’s verwenden noch sehr oft den Samen als Pfefferersatz. Sie reiben das Fleisch vor dem Braten oder Grillen damit ein und es soll viel zarter werden.

Mittlerweile gibt es auch viele Präparate zu kaufen, die Wirkstoffe aus der Papaya enthalten, ebenso getrocknete Blätter.

Aber ich bin der Meinung, man sollte diese leckere Frucht einfach essen und genießen.


In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Sonntag aus Yucatan…


Buen provecho
Gil




Copyright by Gil Schulte

zurück zu Mexico